Barcode Strichcode

Kompendium - Glossar

Barcode:
(bar= engl. für Strich), wird auch als Strichcode oder Identcode bezeichnet. Besteht aus verschiedenbreiten Strichen und Lücken
 
Element:
Beschreibung für Strich oder Lücke in verschiedenen Breiten

Strich:  
Dunkles Element eines Barcodes

Lücke:
Helles Element zwischen zwei Strichen eines Barcodes

Start- und Stopzeichen eines Barcodes:
Eine von Code zu Code variierende Anzahl von Strichen und Lücken am Anfang und Ende eines Barcodes

Prüfziffer (PZ):
Die meisten Barcodes enthalten in Ihrer Codierung ein Selbstprüfung.
Jede Ziffer ist aus derselben Anzahl dünner und dicker Striche aufgebaut.
So besteht für das Lesegerät die Möglichkeit dies zu überprüfen und auszuwerten.
Um jedoch den schwerwiegensten Fehler - eine Falschlesung - zu vermeiden, besteht als zusätzliche Sicherheit die Verwendung einer Prüfziffer.
Die Prüfziffer ist eine zusätzliche Ziffer, die vor dem Stopzeichen eingefügt wird.
Sie wird nach unterschiedlichen Berechnungsverfahren erstellt und gleichzeitig mit dem Barcode ausgelesen.
Stimmt die ausgelesene Prüfziffer mit der vom Lesegerät errechneten Prüfziffer nicht überein, wird der Barcode nicht übertragen und eine Fehlermeldung ausgegeben.

Ratio:

Sie beschreibt das Verhältnis zwischen schmalen und breitem Element

Modul: 
Das jeweils schmalste Element eines Barcodes wird als Modul bezeichnet.

Ruhezone:
Vor und nach einem Barcode benötigt jedes Lesegerät einen freien Bereich, um sich auf den Code einstellen zu können.
Das Minimum sind 2,5 mm, bzw. 10 x die Breite des schmalsten Elements.

Klarschrift:
Die Information des Barcodes in lesbarer Schrift - meist unterhalb des Barcodes. Es muß nicht zwingend die gesamte im Strichcode enthaltene Information dargestellt werden.

Erstleserate:

Sie ist das Verhältnis der Anzahl der im ersten Lesevorgang richtig erfaßten Barcodes zur Gesamtzahl aller Leseversuche.
Laserbeschriftete Barocodes aus unserem Hause haben die höchst erreichbare Erstleserate.